M54 Ölverlust und komische Geräusche

Technische Fragen & Infos rund um den BMW Z3 roadster/coupe
(Motor, Getriebe, Auspuff, Motorelektronik, Elektrik, OBD, Chiptuning, Kühler, Kupplung, Schaltung, usw.)
Forumsregeln
Off-Topic sollte in den Fachforen vermieden werden.

Re: M54 Ölverlust und komische Geräusche

Beitragvon OldsCool » 16.01.2026 18:36

Der Lieblingsbot sagt auch es passt alles zusammen. KGE eingefroren, Überdruck, KW-Simmerring rausgedrückt. Ich bin begeistert :x
Das passiert natürlich im Winter, wenn keine Ersatzfahrzeuge zugelassen sind und das Schrauben richtig Spaß macht :enraged:

Gruß Steffen
Benutzeravatar
OldsCool
Benutzer

Themenstarter
 
6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft
 
Alter: 45
Beiträge: 7036
Themen: 56
Bilder: 8
Registriert: 05.06.2019 13:08
Wohnort: Unterallgäu

Z3 roadster 1.9i (03/1999)

   


Z3 roadster 2.8 (01/2000)

   



  

Re: M54 Ölverlust und komische Geräusche

Beitragvon eisi » 16.01.2026 18:57

Servus!

Du weißt ja, "wenn's laft - dann laft's"
Kopf hoch, Steffen.

eisi
Benutzeravatar
eisi
Benutzer
 
14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft
14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft14 Jahre Mitgliedschaft
 
Alter: 60
Beiträge: 10394
Themen: 660
Bilder: 179
Registriert: 29.05.2011 20:20
Wohnort: Grafschaft zu Toerring

Z3 roadster 2.8 (02/1998)

   


Z3 coupe 2.8 (10/1999)

   



  

Re: M54 Ölverlust und komische Geräusche

Beitragvon OldsCool » 17.01.2026 02:34

So... 2 Uhr, Feierabend :enraged:
Ich habe also mal mit dem Endoskop versucht, in Richtung KW-Simmerring was zu sehen.... hat nicht wirklich gut geklappt. Aber man sah auch nichts deutlich rausstehen. Also hab ich die KGE gewechselt, um das mal auszuschließen. Das ging erstaunlich gut. Natürlich ein bisschen Gefummel, die Schläuche durch das Labyrinth der Ansaugbrücke zu bekommen, aber ich hätte das schlimmer erwartet. Alles in allem war die neue KGE in ner halben Stunde drin. Die alte "reißt" man einfach raus, bzw. bricht die keksartigen alten Schläuche einfach ab. Wahnsinn wie brüchig das ist. Was halt sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist erstmal dahin vorzudringen. Luffi raus, Ansaugfaltenbälge, Trennwand zwischen Motorraum und Bremskraftverstärker, Leerlaufregler, Drosselklappe, beim E46 dann noch den Innenraumfilterkasten, bis man überhaupt mal die Motorabdeckung abmachen kann...... aber hab ich ja schon mehrmals gemacht.
Entscheidender Tipp: gerade bei den kalten Temperaturen, aber auch sonst, hilft es enorm, die KGE-"Schläuche" (das sind eigentlich feste Rohre, mit theoretisch flexiblen Stellen) mit der Heißluftpistole an den Biegungen warm zu machen. Schon lassen sich die Schläuche gut biegen und fluchten prima mit der KGE, was das zusammenstecken enorm erleichtert.

Das Ölpeilstabrohr wurde auch ausgebaut und gereinigt, besonders der Ablauf für den KGE-Rotz. War aber unauffällig. Nicht dicht oder fürchterlich verschmutzt. Neuer O-Ring, nun wird's da schonmal besser mit der Ölsauerei.
Alles wieder zusammen und den Motor mal angeschmissen. Läuft einwandfrei, aber da Geräusch ist immernoch da :enraged:

Ich hab ihn dann mal laufen lassen und beobachtet, woher das Öl kommt. Es tropft massiv aus der Getriebeglocke, sodass sich binnen kurzer Zeit eine Lache bildet. Mir ist aber aufgefallen, dass das jeweils an der hinteren Kante der Löcher in der Getriebeglocke tropft, also vom Getriebe her kommend. Es riecht nicht typsich nach ATF, aber es ist auffallend dünnflüssig.

Mir scheint, ich habe doch ein Getriebeproblem :? Auch das Geräusch könnte schon vom Getriebe kommen. Aktuelle These: Geräusch ist die Getriebeölpumpe, die mit dem Ölstand kämpft, und das Öl läuft aus dem Getriebewellensimmerring raus bzw. aus der Dichtung zum Wandler hin. Das würde erklären warum es nur bei laufendem Motor ordentlich tropft. Im Stillstand ist ziemlich Ruhe.

So oder so werde ich um einen Ausbau des Getriebes nicht herumkommen. Gut dass ich vor nem Jahr schon am Zetti geübt habe :roll:

Ick freu mir...

Gruß Steffen
Benutzeravatar
OldsCool
Benutzer

Themenstarter
 
6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft
 
Alter: 45
Beiträge: 7036
Themen: 56
Bilder: 8
Registriert: 05.06.2019 13:08
Wohnort: Unterallgäu

Z3 roadster 1.9i (03/1999)

   


Z3 roadster 2.8 (01/2000)

   



  

Re: M54 Ölverlust und komische Geräusche

Beitragvon PeWe » 17.01.2026 14:21

Shit happens...Aber das bekommst du doch bestimmt hin... :thumpsup:

Beste Grüße
PeWe
Benutzeravatar
PeWe
Benutzer
 
10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft10 Jahre Mitgliedschaft
 
Alter: 68
Beiträge: 3410
Themen: 145
Bilder: 225
Registriert: 05.08.2015 12:09
Wohnort: Hasselroth

Z3 roadster 1.8 (03/1999)

   



  

Re: M54 Ölverlust und komische Geräusche

Beitragvon OldsCool » Gestern 22:43

Ich hab mir heute gedacht ich teste mal ob es besser wird wenn ich Öl (ATF) ins Getriebe nachfülle. Beim Öffnen der Einfüllschraube kam mir erstmal nen guter Liter Öl entgegen :enraged: Ach ja, da war ja was, Ölstand muss man beim Automatikgetriebe bei laufendem Motor/Ölpumpe prüfen/einfüllen....
Also laufen lassen und das aufgefangene Öl wieder reingepumpt und nen Rest ATF den ich noch übrig hatte obendrauf. Und siehe da, das Geräusch verschwindet. Pumpe und Wandler sollten in Ordnung sein, nur der Wellendichtring hat offenbar aufgegeben und es fehlte durch den Ölverlust einfach zuviel Öl, sodass die Pumpe wahrscheinlich Luft zog.
Den Getriebeausbau hab ich ja am Schaltgetriebe letztes Jahr schon geübt. Beim Automatik ist noch weniger Platz drum herum, und ohne "Spezialwerkzeuge" wie einen 1m langen Durchtreiber zum Lösen des Anlassers von der Getriebeglocke und mehrere unterschiedliche Spezialkonstrukte aus diversen Verlängerungen und verschieden langen Außentorx-Stecknüssen sowie 3/8" Ratsche mit Adapter für bestimmte Schrauben geht garnichts. Das ist schon nix mehr für Gelegenheitshobbyschrauber. Endgegner war diesmal die Schraube oben rechts und die Krümmerflanschmuttern. Der Rest ging relativ gut.
Jetzt ist das tonnenschwere Ding draußen und die Reparatur kann beginnen, sobald die Ersatzteile da sind.

Gruß Steffen
Dateianhänge
20260118_212459(1).jpg
20260118_213313(1)(1).jpg
Benutzeravatar
OldsCool
Benutzer

Themenstarter
 
6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft6 Jahre Mitgliedschaft
 
Alter: 45
Beiträge: 7036
Themen: 56
Bilder: 8
Registriert: 05.06.2019 13:08
Wohnort: Unterallgäu

Z3 roadster 1.9i (03/1999)

   


Z3 roadster 2.8 (01/2000)

   



  

Vorherige

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu Technik Antrieb



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

x