Hallo allerseits aus Sinsheim
Hallo ihr lieben,
als neues Mitglied möchte ich mich und meinen Zetti gerne vorstellen.
Ich komme aus dem Raum Sinsheim und bin schon lange mit dem KFZ-Virus infiziert. Ein grundlegendes Interesse wurde erst zum Beruf, dann zum Hobby und nun schon fast zur Berufung. Seit nun über vier Jahren darf ich meine Leidenschaft im KFZ-Bereich mit meinen Schülern in der Berufsschule teilen und ihnen dort praxisnah am Fahrzeug etwas beibringen. Da es Technische Lehrer nur in sehr wenigen Bundesländern gibt, hier kurz die Erläuterung dazu:
Technische Lehrer sollen den Schülern (Azubis) die Praxis, also die Ausübung des eigentlichen Berufs, in der Werkstatt beibringen. Wir benötigen hierfür kein Studium sondern den Meisterbrief und natürlich möglichst viel Erfahrung. Für mich eigentlich genau DER Beruf. Sich den ganzen Tag mit Autos beschäftigen, jungen Leuten etwas beibringen und dabei die fachliche Bandbreite vom 1. Lehrjahr bis hin zu Meisterschülern abdecken... sau geil!
So und nun weiter wo es wichtig wird
: Meinen Z3 1.8 aus 1997 in Dunkelgrün 2 habe ich bereits seit 2017. Als ich ein Jahr in einem Autohaus in der Schweiz gearbeitet habe, habe ich ihn dort von einem Kunden abkaufen können, ihn durch den Zoll nach Deutschland importiert und nach einigen technischen Reparaturen durch den TÜV gebracht.
Da ich selbst zwar Originalität von Fahrzeugen sehr schätze aber mir der Spaßfaktor beim Fahren deutlich wichtiger ist, blieb der kleine technisch nicht lange Serie. Als erstes kam der Versuch mit angemessenem Preis-/Leistungsverhältnis möglichst viel aus dem M43 raus zu holen. Also wurde mit Fächerkrümmer, DBilas Sport Nockenwelle, höherer Verdichtung, geänderter Ansaugung sowie angepasster Software versucht möglichst viel raus zu holen. Das Endergebnis damals waren 131 PS. Das war schon besser, aber für mein damals aufkommendes Hobby Driften, einfach zu wenig Leistung und zu wenig Drehmoment. Daher stand ich vor der Wahl: Z3 verkaufen und etwas anderes kaufen oder mein technisches Know-How nutzen, auf die Probe stellen und einen "aufwendigen" Motorumbau durchführen... - An alle die bereits bei Fächerkrümmer und Sportnockenwelle den Kopf geschüttelt haben, ihr solltet jetzt besser aufhören weiter zu lesen
.
Es wurde natürlich der Motorumbau. An meinem Z3 wusste ich, schließlich was ich habe und das war vor allem kein, also wirklich gar kein Rost! Ja, auch nicht am Unterboden, unter den Schwellern, am Differential oder sonst wo. Ok, der Abgaskrümmer hatte natürlich schon eine rötliche Färbung aber das war's dann auch schon.
Nach reichlicher Überlegung wurde es eine Mischung aus M52 und M54. Also ein M52B25 der mithilfe von M54B30 Komponenten auf 3.0 Liter Hubraum kam. Da ich den Motor vollständig zerlegte und Überholte, zog sich der Umbau über ein Jahr. Im September 2022 war es dann soweit. Der 6-Zylinder schnurrte zum ersten Mal unter der Haube meines Zettis. Da ich den Umbau in Rücksprache eines TÜV-Prüfers durchführte, war auch die Eintragung am Ende kein Problem.
Nach dem Motorumbau folgten noch einige weitere Anpassungen, welche überwiegend aus Schwachstellen entstanden, um diese auszumerzen. Z.B. flog der Visko-Lüfter raus und wurde durch einen e-Lüfter ersetzt. Das Fahrwerk wurde einmal rund erneuert, M-Domlager seitenverkehrt eingebaut, M-Differential, M-Sitze, ein anderes Lenkrad usw...
Mein Einsatzgebiet für ihn sind hauptsächlich Freizeit-Ausfahrten und Drift-Veranstaltungen wie z.B. freies Driften am Hockenheimring.
Ich freue mich darauf nun mit euch in den Erfahrungsaustausch zu gehen, nach Möglichkeit euch bei euren Vorhaben zu unterstützen und auch von eurem Wissen zu profitieren. (Ich hab da noch ein Problem mit dem Drehzahlmesser - Signalteiler 3 codieren usw.)
Im Anhang findet ihr noch ein paar Bilder vom Zetti sowie dem Motorraum nach Motorumbau.
Liebe Grüße
Till
als neues Mitglied möchte ich mich und meinen Zetti gerne vorstellen.
Ich komme aus dem Raum Sinsheim und bin schon lange mit dem KFZ-Virus infiziert. Ein grundlegendes Interesse wurde erst zum Beruf, dann zum Hobby und nun schon fast zur Berufung. Seit nun über vier Jahren darf ich meine Leidenschaft im KFZ-Bereich mit meinen Schülern in der Berufsschule teilen und ihnen dort praxisnah am Fahrzeug etwas beibringen. Da es Technische Lehrer nur in sehr wenigen Bundesländern gibt, hier kurz die Erläuterung dazu:
Technische Lehrer sollen den Schülern (Azubis) die Praxis, also die Ausübung des eigentlichen Berufs, in der Werkstatt beibringen. Wir benötigen hierfür kein Studium sondern den Meisterbrief und natürlich möglichst viel Erfahrung. Für mich eigentlich genau DER Beruf. Sich den ganzen Tag mit Autos beschäftigen, jungen Leuten etwas beibringen und dabei die fachliche Bandbreite vom 1. Lehrjahr bis hin zu Meisterschülern abdecken... sau geil!
So und nun weiter wo es wichtig wird
Da ich selbst zwar Originalität von Fahrzeugen sehr schätze aber mir der Spaßfaktor beim Fahren deutlich wichtiger ist, blieb der kleine technisch nicht lange Serie. Als erstes kam der Versuch mit angemessenem Preis-/Leistungsverhältnis möglichst viel aus dem M43 raus zu holen. Also wurde mit Fächerkrümmer, DBilas Sport Nockenwelle, höherer Verdichtung, geänderter Ansaugung sowie angepasster Software versucht möglichst viel raus zu holen. Das Endergebnis damals waren 131 PS. Das war schon besser, aber für mein damals aufkommendes Hobby Driften, einfach zu wenig Leistung und zu wenig Drehmoment. Daher stand ich vor der Wahl: Z3 verkaufen und etwas anderes kaufen oder mein technisches Know-How nutzen, auf die Probe stellen und einen "aufwendigen" Motorumbau durchführen... - An alle die bereits bei Fächerkrümmer und Sportnockenwelle den Kopf geschüttelt haben, ihr solltet jetzt besser aufhören weiter zu lesen
Es wurde natürlich der Motorumbau. An meinem Z3 wusste ich, schließlich was ich habe und das war vor allem kein, also wirklich gar kein Rost! Ja, auch nicht am Unterboden, unter den Schwellern, am Differential oder sonst wo. Ok, der Abgaskrümmer hatte natürlich schon eine rötliche Färbung aber das war's dann auch schon.
Nach reichlicher Überlegung wurde es eine Mischung aus M52 und M54. Also ein M52B25 der mithilfe von M54B30 Komponenten auf 3.0 Liter Hubraum kam. Da ich den Motor vollständig zerlegte und Überholte, zog sich der Umbau über ein Jahr. Im September 2022 war es dann soweit. Der 6-Zylinder schnurrte zum ersten Mal unter der Haube meines Zettis. Da ich den Umbau in Rücksprache eines TÜV-Prüfers durchführte, war auch die Eintragung am Ende kein Problem.
Nach dem Motorumbau folgten noch einige weitere Anpassungen, welche überwiegend aus Schwachstellen entstanden, um diese auszumerzen. Z.B. flog der Visko-Lüfter raus und wurde durch einen e-Lüfter ersetzt. Das Fahrwerk wurde einmal rund erneuert, M-Domlager seitenverkehrt eingebaut, M-Differential, M-Sitze, ein anderes Lenkrad usw...
Mein Einsatzgebiet für ihn sind hauptsächlich Freizeit-Ausfahrten und Drift-Veranstaltungen wie z.B. freies Driften am Hockenheimring.
Ich freue mich darauf nun mit euch in den Erfahrungsaustausch zu gehen, nach Möglichkeit euch bei euren Vorhaben zu unterstützen und auch von eurem Wissen zu profitieren. (Ich hab da noch ein Problem mit dem Drehzahlmesser - Signalteiler 3 codieren usw.)
Im Anhang findet ihr noch ein paar Bilder vom Zetti sowie dem Motorraum nach Motorumbau.
Liebe Grüße
Till