Glück im Unglück

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Glück im Unglück

Beitragvon ISO » 06.11.2019 13:02

Vor 3 Wochen habe ich den Schrecken meines Lebens bekommen!! Ich habe ja 3 Z3 und ich habe für den Z3 M und den Marcos 1600 GT ein Wechselschild. Das habe ich 2 Tage zuvor abgegeben. Am Sonntag wollte ich die zwei Autos für den Winter so in die Garage stellen, dass sie am wenigsten Platz brauchen. Den Marcos hatte ich versorgt und dann nahm ich die Batterie raus und schloss sie an den Z3 M an. Ich bin damit in der Garage ein paar Meter gefahren und habe ihn so Plaziert, dass er für den Winter gut stand. Als ich ausgestiegen bin, nahm ich einen Komischen verbrannten Geruch wahr. Ich machte den Kofferraumdeckel auf und schon schossen mir Flammen entgegen :enraged: :enraged: Ich hatte in Griffweite zwei Kübel mit Wasser, da ich zuvor beide Autos sauber gewassen hatte. Ich schüttete diese Zwei Kübel Wasser in den Batteriekasten und riss von Hand die Kabel raus. Dabei hatte ich mir die Finger der Rechten Hand fest verbrannt. Was war passiert? Die Batterie hatte einen Inneren Kurzschluss und fing Feuer! Mein Sohn und ich bauten dann alles auf dem Kofferraum raus, reinigten ihn Stundenlang mit Wasser und Schampo bis das Wasser Sauber war. Alle Teile die nur mit Russ befallen waren reinigten wir. Es gab Sachen, die konnte ich nur noch wegschmeisen. An den Kabeln hat es nichts gemacht. Das Auto läuft und somit hat es auch an dem Steuergerät keinen Schaden gegeben, Gottseidank. Das was ich ersetzen musste, hatte ich noch am Lager. Mein Sohn nahm dann ein paar Tage später das Auto mit in die Firma, er ist Karosserie Spengler und die haben da eine Spezielle Reinigungsmaschine mit Trockeneis und anderen Mitteln. Heute ist alles geflickt und gemacht. Man sieht vom Brand nichts mehr. Ich werde immer wieder gefragt " Warum hast du keine Fotos gemacht? Hallo, dazu hatte ich keine Zeit und ich gehöre nicht der Generation an, die von allem ein Fotos macht.
Bei mir kam zuerst das Löschen, Schadensbegrenzung und nicht Fotos machen. Ich möchte mir nicht Vorstellen, was passiert wäre, wenn ich einfach sofort ins Haus gegangen wäre und der Z3 M einen Vollbrand gehabt hätte. In der Garage standen zu diesem Zeitpunkt der Marcos 1600 GT, der Z3 Kelleners Sport und natürlich auch der Z3 M. Was mir am meisten weh getan hätte, waren all die Teile die ich am Restaurieren für den Jaguar E bin!! Gut hatte ich vergessen die zwei Wasserkessel zu leeren, mit denen ich die zwei Atos gewaschen hatte! Ansonsten hätte es einen Vollbrand gegeben :enraged: :enraged:
Darum Glück um Unglück
Gruss
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon WernerBastian » 06.11.2019 13:28

Ärgerlich! Was war das für eine Batterie?
WernerBastian
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon ISO » 06.11.2019 13:31

Das war alles richtig Angeschlossen, die Batterie hatte genau zu diesem Zeitpunkt einen Zellenkurzschluss und durch die Hitze die sie bei diesem Kurzschluss etwickelte, kam es dann zu der Stichflamme. Als ich den Kofferraum öffnete, schossen mir die Flammen entgegen!
Gio
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon WernerBastian » 06.11.2019 13:34

ISO hat geschrieben:Das war alles richtig Angeschlossen, die Batterie hatte genau zu diesem Zeitpunkt einen Zellenkurzschluss und durch die Hitze die sie bei diesem Kurzschluss etwickelte, kam es dann zu der Stichflamme. Als ich den Kofferraum öffnete, schossen mir die Flammen entgegen!
Gio


O.k., aber welche war es? Also Hersteller/Typ.
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon Graf Zahl » 06.11.2019 14:51

:shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Ich glaub wenn mir das passiert wäre, ich hätte keine ruhige Minute mehr und würde wohl direkt nach dem Abstellen eines der Autos die Batterie ausbauen und irgendwo draußen im Trockenen in einem gesicherten Bereich hinstellen.
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Re: Batteriebrand ... Glück im Unglück

Beitragvon uwe-333 » 06.11.2019 14:54

Oh je, lieber Gio: Du hast aber auch immer wieder ein Pech ääh Glück :?
Da kannst du wirklich froh sein, dass nix Schlimmeres passiert ist und du dir nicht auch noch die Finger verbrannt hast! oder ... :thumpsup:
Die Sauerei und den hierdurch erforderlichen Reinigungsaufwand mag ich mir erst gar nicht vorstellen.

Dass der Zellenschluss ausgerechnet nach dem Ausbau und Versetzen der Batterie erfolgte, dürfte wohl primär die Ursache sein, denn mit zunehmendem Alter bildet sich glaube ich Bleisulfat am Boden. Wenn diese Schicht ungünstig verrutscht, kann es schon mal zu einer Verbindung zwischen Nachbarzellen kommen.
Da kannst du ja noch echt froh sein, dass dir das Ding nicht um die Ohren geflogen ist :oops:
Wie alt war die Batterie denn ungefähr?
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon hoschi » 06.11.2019 15:07

wow, wahnsinnig viel glück gehabt. :2thumpsup:
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon ISO » 06.11.2019 17:11

Die Batterie war eine Alte, ca 7 bis 8 Jahre alt. Die Marke war Energizer Plus. Aber wie ich erfahren habe, kann sowas bei allen Batterien passieren, sehr selten, aber es hat mich nun erwischt. Die Batterie war total in sich verbrannt, da war alles Verschmoren. Sogar das Wasser kochte im Batteriefach!
Ich habe ja bei allen Autos eine Trennschalter eingebaut, das heisst, sobald ich in der Garage bin, Kofferraum auf und die Batterie Trennen mit diesem Schalter. Ich habe für den Z3 Kelleners, den Z3 M S54er und den Marcos 1600 GT eine Batterie. Denn ich fahre diese Fahrzeug nur im Sommer ein paar Kilometer. Pro Fahrzeug zwischen 20 und 500 Kilometer pro Jahr. Früher hatte ich in jedem Auto eine Batterie und nach Langer Standzeit waren die meistens sehr schnell im Eimer. Als nehme ich eine Batterie für diese selten gefahrenen Autos.
Mein Sohn hatte mal auf der Arbeit bei einem ca 7 Jahre alten Audi genau so einen fall! Der Kunde fuhr mit dem Auto auf den Platz, stellte das Auto ab und ging ins Büro und von dort sahen sie dann, dass der Audi in flammen stand. Man konnte ihn löschen, aber der Schaden war so gross, dass es ein Totalschaden war. Brandursache Zellenschluss in der Batterie. Also ist es etwas was immer wieder passiert.
Gruss
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon ISO » 06.11.2019 17:29

Hallo Uwe
So wie ich es sehe an den Sternen, sind wir schon Alte Hasen in diesem Forum und fast von Anfang an dabei :D Haben wir doch schon vieles zusammen erlebt und schöne Fahrten mit den Zettis gehabt :sunny: :D :D

Aber die Zeit vergeht einfach zu schnell, du kennst ja mein Letztes Proiekt " Der Jaguar E " den ich Total am Restaurieren bin und es ist sehr Zeitaufwendig! Bis jetzt habe ich schon über 750 Teile Total Restauriert, bald geht es an den Zusammenbau. Dann sehe ich auch noch genauer was ich noch kaufen muss. So wie ich es Restauriere, werden selten Autos Restauriert. Es gibt kein Blech oder Teil das nicht ausgebaut und Restauriert wurde. Alle Teile werden in den Original Zustand gesetzt. Der Wagen ist danach Neuer als Neu. Ich hatte besuch von einem Restauratör und der Sagte nur " Wenn man ein Auto so Restauriert, das kann man nicht bezahlen, das Material schon, aber nicht die Stunden! Aber ich möchte mit diesem Jaguar E nächstes Jahr im Juni / Juli wieder fahren.
Zuerst lege ich die Teile für 3 Tage in ein Essigbad ein. Nach 3 Tagen kann man die Farbe und alles was auf dem Metall war mit einer Drahtbürste Entfernen. Wenn es nicht ganz sauber wird, dann nochmals für 1 bis 2 Tage in den Essig. Danach ist es zu 100% Sauber. Danach werden die Teile mit Wasser gewaschen, getrocknet, Sandgestrahlt, Grundiert und Lackiert. Es ist ein grosser Aufwand für jedes Teil. Aber wenn man das zuvor und danach gesehen hat, dann macht es einem grossen Spass. An der Karosserie hat es nicht eine Schraube, kein Kabel, kein Gramm Farbeoder sonst was drauf. Die wurde mit Glas Gestrahlt und wurde danach sofort Versiegelt, damit sich kein Rost in den Ritzen bilden kann.
Ja es ist ein Mamuts Werk das ich da mit meinen 74 Jahren noch angehe. Aber es macht Spass :D

Gruss
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Re: Glück im Unglück

Beitragvon ISO » 06.11.2019 18:55

So sah der Hinterachsträger aus vor der Restauration und auf dem anderen Bild nach der Restauration.

Gruss
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So sieht der Hinterachsträger vor der Restauration aus
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So sieht der Hinterachsträger fertig aus
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Das sind viele Teile die auf den Einbau warten
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