Servus!
Nicht falsch verstehen: Mini CooperS macht schon ordentlich Laune, keine Frage!
ABER:
Da hab ich mich bewußt dafür entschieden und einen ordentlichen Preis bezahlt!
Der 1er wird dann ein "Billigauto für möchte-gern-einen-BMW-fahren"-Leute.
Da gibt es bessere und günstigere Alternativen.
Mit keinem anderen Großserienhersteller wird der Standard-Antrieb so sehr mit dem Namen verknüpft wie es bei BMW der Fall ist.
Beispiel Mercedes:
Vor knapp 15Jahren begann dort durch den "Elchtest" für jedermann nachvollziehbar eine neue Ära: Frontantrieb!
Die mit der "A-Klasse" begonnene und in der "B-Klasse" fortgesetzte Markt- und Imagepolitik hat jedoch auch deutlich negative Auswirkungen mit sich gebracht.
Die Fahrzeuge sind sauteuer und trotzdem nicht besser, als die der Konkurrenz. Und das wurde für höhere Dividenden und Gewinne billigend in Kauf genommen. Und viele potenzielle Kunden gingen dann zum Frontantrieb-Fachmann Audi/VW. Dort sind die dann auch geblieben.
Nicht mit jeder neuen Masche sollte man mitstricken, das könnte gefährlich sein.
Rover läßt grüßen....
Die Absatzzahlen sind trotz der beiden Klassen nicht um das höher, als es bei BMW der Fall ist.
Noch zählt doch für den Kunden, der sein Geld investiert, die Qualität und der Wert - nicht die Absatzzahlen.
Selbst wenn diese gleich bleiben sollten, hätte das in erster Linie keine oder kaum Auswirkungen auf den Preis im Wiederverkauf.
Andere Seite, welche zu betrachten ist:
Was will der Kunde? Das wird die Zukunft zeigen müssen.
Lieber einen günstigeren Mini auflegen, dafür ist diese Marke in den 60 und 70ern bekannt geworden, als eine solide Marke verramschen...
Ich werde das sehr genau beobachten und dann sehen wir mal, wie sich die Sache entwickeln wird.
Sollte das Kind mal in den Brunnen gefallen und der Ruf angekratzt sein, so ist der Schaden deutlich höher als es der Nutzen je versprach!
eisi, der einen Frontantrieb für eine geniale Sache hält: Beim Rückwärtsfahren bergauf
