Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

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Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon Rubi69 » 14.11.2010 22:37

Hallo,

wer hat Erfahrung in der Verwendung von sogenannten Knet- oder Flüssigmetallen? Meine damit also Produkte wie Epoxy Putty, Quicksteel oder (Bob-)Haftstahl.

Mir geht es vor allem darum, wie wichtig das Kriterium "Rostfreiheit" der zu bearbeiten Stelle genommen werden muss. Ich möchte gern ein solches Material an einer Stelle einsetzen die für mich nur eingeschränkt zugänglich ist. Ich kann dort wohl vorhandenen losen Rost entfernen (und auch mit Fertan etc. behandeln), aber eben diese Stelle nicht blank schleifen. Funktioniert das dann trotzdem?

Fragende Grüsse
Nico
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Re: Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon zettdrei11 » 14.11.2010 22:49

Hallo Nico

das Bob habe ich bereits selber verarbeitet - hat bestens geklappt - weiss nur nicht ob es das noch gibt habe zu der Fa Weyer lange keinen Kontakt mehr - ebenso eignet sich Power Stahl von Petec bestens - loser Rost muss entfernt werden - das stimmt - die Stelle/n sollten trocken sein, sobald das Material aber ausgehärtet ist spielt Wasser oder Öl keine Rolle mehr.

http://www.petec.de/preloader_produkte.swf
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Re: Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon Rubi69 » 14.11.2010 22:58

Danke dir für die schnelle Antwort.


Ist es wichtig, dass die Stelle wirklich blank - also komplett rostfrei - ist oder reicht definitiv lediglich das Entfernen von losem Rost (z.b. mit Schmirgelpapier)? Mir ist es eben nicht möglich an diese Stelle mit "schwerem Gerät" zu kommen und Schmirgelpapier müsste ausreichen. Um so geringer die Anforderungen in bezug auf "Rostfreiheit" um so lieber ist es mir - eben weil nur mit Mühe zugänglich.

Ich frage deshalb so genau nach, da in den Beschreibungen von allen Produkten immer von "Rostfreiheit" der zu bearbeitenden Stelle gesprochen wird.


Das von dir genannte Produkt kenne ich (noch) nicht, werde es mir aber mal anschauen.
Spontan würde ich zu Quicksteel tendieren, weil die Oldtimer-Markt in der Maiausgabe 1997 das Zeugs aufgrund der (angeblich) extrem einfachen Verarbeitung zum Testsieger gekürt hat. Ausserdem hat es den Vorteil, dass man keine riesen Mengen kaufen muss wie teilweise bei den anderen Produkten.
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Re: Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon FinZ3 » 15.11.2010 11:46

Powerstahl ist fürn Müll, habe ich im 2 TaktMotorenbau versucht...habe dann auf WexerHaftsahl zurückgegriffen und dieses funktionierete einwandfrei. Hitze und Witterungsbeständig :thumpsup:

Schönen Gruß

Fin :bmw:
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Re: Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon zettdrei11 » 15.11.2010 14:08

FinZ3 hat geschrieben:Powerstahl ist fürn Müll, habe ich im 2 TaktMotorenbau versucht...habe dann auf WexerHaftsahl zurückgegriffen und dieses funktionierete einwandfrei. Hitze und Witterungsbeständig :thumpsup:

Schönen Gruß

Fin :bmw:


also es spielt keine Rolle ob 2 oder 4 Takt - wo es nicht hält ist im Bereich von Benzin - also Tanks - da hält das Bob auch nicht - wo das Powerstahl verarbeitet habe bappt es auch noch dran und ist dicht - sogar ein alter Ofen und der wird sogar warm....
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Re: Wer hat Erfahrungen mit Knet- bzw. Flüssigmetallen ?

Beitragvon Rubi69 » 16.08.2011 09:53

Ein kleiner Zwischenbericht:


Ich habe die letzten Monate relativ viel Erfahrung mit Quicksteel und Epoxy Putty (POR15) gesammelt. Beides sind 2-Komponenten-Stoffe die miteinander verknetet werden müssen.


Der deutliche Vorteil von Quicksteel liegt in der einfachen Dosierbarkeit der beiden Komponenten. Diese sind bereits im richtigen Verhältnis vorgemischt. Das Material härtet sehr fest aus. Die Aushärtung beginnt schon nach wenigen Minuten. Bei grösseren Stellen muss entsprechend zugig gearbeitet werden.


Neben Quicksteel habe ich auch Epoxy Putty (aus der POR-15 Serie) getestet. Es ist deutlich billiger wie Quicksteel und die Aushärtung dauert länger. Die Haftung auf Metall erscheint schlechter als bei Quicksteel. Ausserdem macht das Material im ausgehärteten Zustand einen nicht ganz so festen Eindruck (mit Schmirgel etc. leichter bearbeitbar). Grössere Flächen sind leichter auf einmal restaurierbar. Ein grosser Nachteil ist die schlechte Dosierbarkeit der beiden Komponenten zueinander. Anders als bei Quicksteel werden die beiden Komponenten getrennt geliefert und man muss dann die entsprechende Menge abschneiden und miteinander verkneten. Eine gute Waage ist hier also wichtig.
Anmerkung: Sämtliche POR15-Materialien stehen in dem Ruf, sehr hohe Ansprüche an die Vorbereitung des Untergrundes und die genaue Verarbeitung zu stellen. Material soll qualitativ extrem gut sein, aber selber kleine Fehler bzw. Unzulänglichkeiten beeinflussen die Wirksamkeit der Mittel extrem negativ.


Mein persönlicher Favorit ist deshalb Quicksteel.


Wichtig:
Der Erfahrungszeitraum beträgt aktuell im länsten Fall 9 Monate. Wie sich das Material über Jahre hinweg schlägt wird man sehen.
Die Verarbeitung fand unter "Hobbybedingungen" statt.
Es werden lediglich persönliche Eindrücke und Empfingungen beschrieben. Wissenschaftliche Untersuchungen in Form von Materialtest, Festigkeitstests etc. fanden nicht statt.
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