Gestern war ich spontan an der Mosel unterwegs.
Mir war’s einfach zu warm (30 Grad und 3 Stunden Fahrt) für den Z3, also hab ich den i4 genommen. Hatte morgens noch überlegt, ob ich den Zetti nehme oder nicht.
Direkt in Traben-Trarbach stand dann ein Z3 mit Warnblinker am Straßenrand. Hab ihn schon von weitem erkannt und natürlich direkt angehalten.
Stellte sich raus: M44, also quasi genau mein Setup. Hab mir den Wagen dann zusammen mit dem Besitzer angeschaut. Ölstand perfekt, Kühler dicht, keine Undichtigkeiten, Schläuche hart, keine Warnleuchte, Motor lief absolut sauber und ruhig. Innenraum sah auch top aus. Der Besitzer meinte, er hat den Wagen seit 21 Jahren und damals mit 70.000 km gekauft.
Das Verrückte: Als ich dort war, lief der Wagen eigentlich völlig normal.
Der Besitzer wollte aber lieber auf Nummer sicher gehen und hat den
ADAC gerufen. Aussage dort: 1 bis eventuell 2 Stunden Wartezeit. Er wohnt wohl 180 km entfernt irgendwo in NRW und wollte im Zweifel sogar über Nacht dort bleiben.
Ich meinte dann nur, dass ich vermutlich vorsichtig weitergefahren wäre, solange alles normal läuft und keine Warnlampen an sind. Aber klar, wenn man das Auto schon über 20 Jahre hat, ist man wahrscheinlich lieber einmal zu vorsichtig als zu leichtsinnig.
Hab ihm dann noch erzählt, dass die ADAC-Leute beim Z3 oft gar keinen passenden Adapter für den runden Diagnosestecker vorne im Motorraum dabeihaben.
Wenn ich mit meinem Zetti unterwegs gewesen wäre, hätte ich sogar mein Diagnosegerät dabeigehabt.
Natürlich auch direkt ein bisschen Werbung fürs Z3-Forum gemacht. Kannte er tatsächlich noch gar nicht.
War auf jeden Fall eine dieser typischen Zufallsbegegnungen, die man nur mit alten BMWs erlebt.