Servus!
Wie schon oben geschrieben, das stützlager sitzt quasi am obersten Punkt im Radkasten. Rein akustisch mit menschlichem Gehör einen Querulanten im Fahrbetrieb eindeutig auszumachen, erfordert viel Übung und Erfahrung und ein feines Gehör--> die Diagnosestellung ist also nicht so zuverlässig.
Selbst im e36, wo sich das ganze viel weiter weg abspielt, hat man den Eindruck es würde quasi im Innenraum klappern, falls das Stützlager defekt ist.
Ich habe auch
meyle HD verbaut. Es ist eben eine verstärkte und langlebigere Variante des Stützlagers. Ich habe das früher sehr akribisch drauf geachtet, heute bin ich da bissl entspannter, selbst mit einem sachs, febi, monroe oder so wird man keinen riesigen Fehler begehen. Im dümmsten Fall klappert es nach 10.000km wieder, im besten Fall erst nach 50.000km.
Beim Einbau muss man beachten, dass der Stoßdämpfer in Normallage (= mit einer definierten Beladung eingefedert) festgezogen wird. Das ist sehr wichtig, sonst hat er später eine Biegespannung und wird zeitnah den Geist aufgeben. Ich würde die Dämpfer gleich mittauschen, kosten nicht das große Geld, werden aber spürbar eine Verbesserung bringen.
Reserverad: die meisten Noträder als auch echten Reserveräder sind in einem erbärmlichen technischen Zustand und helfen einem im Falle einer Panne rein gar nichts. Ein vollwertiges Reserverad vielleicht noch etwas mehr als ein Notrad. Wer es technisch in Schuss hält, hat damit zwar eine gute Notlösung, muss aber auch sonst alles parat haben wie Wagenheber, Radkreuz oder Schlüssel. Ja, es ist vor allem eine Glaubensfrage, aber dabei sollte man auch nicht dem Irrglauben verfallen, dass bloßes dabei haben im Ernstfall die Lösung ist.