BMW wusste vom Leerlaufproblem des M44?
Hallo,
Ich beschäftige mich seit einer Weile mit dem Leerlauf meines 1.9l M44 B19 und bin dabei auf unerwartet tiefe und komplexe Sachverhalte gestoßen.
Das der 4 Zylinder, besonders als 16V, in der Laufruhe nicht mit einem 6 Zylinder mithalten kann, ist ja bekannt.
Da mein Zetti sich aber nach dem Tausch sämtlicher bekannter Schwachstellen-Anbauteile (KGE System, Unterdruckschläuche, NWS, Ansaugtemp.Sensor, etc etc) und aufwendiger Pflege immernoch im Leerlauf schüttelt wie ein nasser Hund, ließ mich die Thematik einfach nicht los
Oft wird das einfach abgestempelt unter "Tja, so isser halt der 4 Zylinder". Ich habe aber bereits M44/M42 gesehen, welche den berühmten Münztest bestehen und deutlich ruhiger laufen und kann es nicht einsehen.
In einem anderen Forum bin ich dann auf folgendes Protokoll/Empfehlung von BMW zu genau diesem Thema gestoßen:
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Beanstandung: Leerlaufschütteln bei betriebswarmen Motor. Daraus resultieren Vibrationen,die vor allem im Sitz bei stehendem Fahrzeug spürbar sind.
Ursache:Unterschiedliche Restgasanteile in den einzelnen Zylindern bei Leerlaufdrehzahl.Dieser Effekt tritt in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlicher Stärke auf und verliert sich in der Regel während der einlaufphase des Motors.
>Betroffen Fahrzeuge: E36/M44
Abhilfe: Nach der Einlaufphase des Motors(ca.5000km)ist im Kundenbeanstandungsfall die Steuerzeit an der Einlassnockenwelle um 6°(=12° Kurbelwelle)nach spät auf 116° Kurbelwinkel zu verändern.
Vorgehensweise: Steuerzeiten der Nockenwelle entsprechend einstellen.
entgegen der Angabe in der Reparaturanleitung ist die Einlassnockenwelle mittels Sonderwerkzeug 119110(anstelle Spezialwerkzeug 113241 Einlaßseite)auf 116° Kurbelwinkel zu stellen.
Das Sonderwerkzeug kann bei Fa.Cartool unter der Bestellnummer 119110/111 über den üblichen Bezugsweg bestellt werden.
Die veränderung der Steuerzeiten führt zu keiner wahrnehmbaren Drehmoment -bzw.Leistungsbuße.
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Hat das von euch schonmal jemand in seinem 1.9er Zetti ausprobiert?
Grüße
Marcus
Ich beschäftige mich seit einer Weile mit dem Leerlauf meines 1.9l M44 B19 und bin dabei auf unerwartet tiefe und komplexe Sachverhalte gestoßen.
Das der 4 Zylinder, besonders als 16V, in der Laufruhe nicht mit einem 6 Zylinder mithalten kann, ist ja bekannt.
Da mein Zetti sich aber nach dem Tausch sämtlicher bekannter Schwachstellen-Anbauteile (KGE System, Unterdruckschläuche, NWS, Ansaugtemp.Sensor, etc etc) und aufwendiger Pflege immernoch im Leerlauf schüttelt wie ein nasser Hund, ließ mich die Thematik einfach nicht los
Oft wird das einfach abgestempelt unter "Tja, so isser halt der 4 Zylinder". Ich habe aber bereits M44/M42 gesehen, welche den berühmten Münztest bestehen und deutlich ruhiger laufen und kann es nicht einsehen.
In einem anderen Forum bin ich dann auf folgendes Protokoll/Empfehlung von BMW zu genau diesem Thema gestoßen:
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Beanstandung: Leerlaufschütteln bei betriebswarmen Motor. Daraus resultieren Vibrationen,die vor allem im Sitz bei stehendem Fahrzeug spürbar sind.
Ursache:Unterschiedliche Restgasanteile in den einzelnen Zylindern bei Leerlaufdrehzahl.Dieser Effekt tritt in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlicher Stärke auf und verliert sich in der Regel während der einlaufphase des Motors.
>Betroffen Fahrzeuge: E36/M44
Abhilfe: Nach der Einlaufphase des Motors(ca.5000km)ist im Kundenbeanstandungsfall die Steuerzeit an der Einlassnockenwelle um 6°(=12° Kurbelwelle)nach spät auf 116° Kurbelwinkel zu verändern.
Vorgehensweise: Steuerzeiten der Nockenwelle entsprechend einstellen.
entgegen der Angabe in der Reparaturanleitung ist die Einlassnockenwelle mittels Sonderwerkzeug 119110(anstelle Spezialwerkzeug 113241 Einlaßseite)auf 116° Kurbelwinkel zu stellen.
Das Sonderwerkzeug kann bei Fa.Cartool unter der Bestellnummer 119110/111 über den üblichen Bezugsweg bestellt werden.
Die veränderung der Steuerzeiten führt zu keiner wahrnehmbaren Drehmoment -bzw.Leistungsbuße.
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Hat das von euch schonmal jemand in seinem 1.9er Zetti ausprobiert?
Grüße
Marcus