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Differentialaufnahme: Kleben statt Schweißen?

BeitragVerfasst: 24.03.2026 16:27
von Barrakuda
Hallo zusammen,

da ich gerade auf der Suche nach einer Reiselimousine bin, beschäftige ich mich auch mit den Problemen des E46. Bekanntlich gibt es dort auch Probleme mit der Karosserie: Die Hinterachse reißt gern aus und muss dann geschweißt und mit zusätzlichen Metallplatten verstärkt werden. In den Kommentaren habe ich gelesen, dass einige Besitzer statt zu schweißen mit dem 2K-Kleber von JB Weld gearbeitet haben und dass das wohl schon seit 10 Jahren hält. Außerdem habe ich recherchiert, dass in manchen Bereichen auch Kleben statt Schweißen verwendet wird.

Deshalb überlege ich, ob das eine Alternative für die Reparatur unserer Diffaufnahmen sein könnte. Ich stelle mir vor, etwas breitere Diffhalter aus Metall zu biegen, um mehr Kontaktfläche zur Karosserie zu haben (siehe das schematische Bild), die Oberflächen anzuschleifen, zu entfetten und dann mit JB Weld zu verkleben. Was meint ihr?

Beispielim Suzuki-Jimmy-Forum

Beste Grüße
Alex

Re: Differentialaufnahme: Kleben statt Schweißen?

BeitragVerfasst: 24.03.2026 17:36
von saratoga
Hallo Alex,
grundsätzlich kann man über alles mal nachdenken, aber ich würde mir einen TÜV/Dekra/GTÜ Prüfer suchen und mit dem die Reparatur besprechen - sonst kannst du es später wieder rückgängig machen.
Ich habe mal Betriebsschlosser gelernt und kleben kommt in meinem Wortschatz nicht vor ( wenn das auch mittlerweile überholt ist !) - ich würde es immer schweißen und vorher genau mit einem Prüfer besprechen ggf. Zeichnung anfertigen und absegnen lassen - damit habe ich selbst bei sehr schwierigen Dingen wie gebrochenen Anhängerdeichseln sehr gute Ergebnisse erzielt .