Gerade am M54 gemacht. Ich hab ne Febi genommen. Zumindest der Membranteil ist identisch zum Original. Das Gehäuse ist etwas lässiger gegossen (Grate außen usw.) und ich habe die Ablaufbohrung nach unten mit einem Bohrer sauber rund gemacht (auch etwas gratig innen). Man liest häufig von "nur original", gerade weil der Einbau nicht so ganz spaßig ist. Ich muss allerdings sagen ich fand das nicht soooo schlimm. Vorher mal den Stellmotor in der Fahrertür und die Krümmer wechseln, dann ist das Pippifax
Was hilft: Die alten "Schläuche" (das sind eigentlich Kunststoffrohre) einfach brechen, nicht versuchen rauszufädeln. Die sind eh wie Keks.
Die neuen Schläuche besonders an den Flex-Stellen mit dem Fön erwärmen, dann werden die schön flexibel und lassen sich leichter einfädeln.
Es wird immer empfohlen die isolierte Kaltlandversion zu nehmen (und irgendwo hab ich gelesen dass es original bei BMW gar keine andere mehr gibt). Damit soll der Einbau deutlich schwieriger sein, weil alles doppelt so dick ist. Ich habe darauf verzichtet (trotz Winterauto/E46), weil er immer in der Garage steht. Die KGE sah auch nach 200tkm/22 Jahren völlig in Ordnung aus. Ich denke das wird bei viel Kurzstrecke ein größeres Problem. Getauscht habe ich, weil ich diese seltsamen Geräusche hatte (die aber letztendlich vom Getriebe kamen), und weil die Schläuche, vor allem der zum Ölmessstab/Ablauf, total porös/brüchig sind. Die Febi lag halt noch rum und es war Sonntag, sonst hätte ich wahrscheinlich auch die originale verbaut. Kostet tatsächlich nicht viel mehr (zumindest die KGE selbst).
Ölfiltergehäusedichtung und auch alle anderen Dichtungen würde ich immer original nehmen, umso mehr, je schwieriger man hinkommt.
Elring ist auch nicht mehr das was es mal war. Die letzte Ventildeckeldichtung war im direkten Vergleich mit dem Original eine Enttäuschung. Trotzdem funktional? Vielleicht...
Gruß Steffen