von Holger_ZZZ » 30.11.2025 22:11
Also ich selbst habe natürlich keine spritanalyse oder so gemacht, aber ich setze sowohl meinem Alltagsfahrzeug als auch dem Z3 bei jedem Tanken Bactofin von Wagner zu.
Ich glaube nicht, dass es bloße Geldschneiderei ist. Es ergibt sehr viel Sinn, was Herr Wagner oder auch andere die sich mit der Thematik beschäftigen, dazu zu sagen haben. Hauptproblem ist der Ethanolanteil. Dazu noch aus Biomasse. Additive sind teuer, die Hersteller verwenden sie in angebrachter Dosierung lediglich in den premium Kraftstoffen. Belege dafür hab ich nicht. Es bleibt also Glaubenssache.
Bei den Premium Kraftstoffen sollte man jedoch noch wissen, dass die hohe Octanzahl durch Ether erreicht wird, dieser ist flüchtig. Der Anteil am Kraftstoff beträgt nach meiner Kenntnis 25-30%. Bereits nach 4 Wochen ist dieser Anteil erheblich reduziert. Die Octanzahl dürfte dann auch nicht mehr stimmen. Diese Tatsache lässt sich auch durch zusätzliche Additive nicht aus der Welt schaffen, ist chemisch einfach so.
Die Leitungen sind beim Z3 auch weitestgehend aus Kunststoff.
Ich denke regelmäßig den Kraftstofffilter wechseln, und nach 30 jahren mal die Einspritzdüsen überholen zu lassen ist im allgemeinen ausreichend. Ich persönlich werde bei der zusätzlichen Additivierung bleiben, aber das ist, wie erwähnt, Glaubenssache. Tankversiegelung halte ich angesichts Kunststofftank für überflüssig, wird ja vermutlich such gar nicht funktionieren, da diese Stoffe ja einen Reaktionspartner (Rost) brauchen.