Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu geboren!

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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon TopDownCruiser » 05.02.2026 19:39

OldsCool hat geschrieben:Ja da geht das sicher deutlich schneller als bei mir im eiskalten Keller im Winter :D
Schützt auf jeden Fall sehr gut. Ich mache das nächste mal einen Kratztest wenn er wieder auf der Grube steht :mrgreen:


Gerne. Das 3in1 habe ich als "Grundierung" für den Fahrzeugunterboden sowie die Achsen verwendet in grün. Das Zeug ist absolut kratzfest! Lass es aber 3-4 Wochen bei Raumtemperatur trocknen.

PS: die Ölwanne vom Automatikgetriebe wird auch mit dem 3in1 neu lackiert. Hier warte ich noch auf einen Termin vom Sandstrahler damit es am gleichen Tag ausgebaut wird, gesandstrahlt und lackiert wird. Damit es spätestens nach einem Tag eingebaut wird (will das Getriebe nicht offen stehen lassen).
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon OldsCool » 05.02.2026 20:23

2 Jahre Trocknungszeit sollten inzwischen ausreichend sein :mrgreen:
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon Zetti28 » 08.02.2026 14:09

Was nehmt ihr unter dem 3in1, oder direkt drauf?
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon OldsCool » 08.02.2026 14:31

Ich habe die Achse vorher mechanisch entrostet und dann mehrfach mit Fertan (Rostumwandler) behandelt. Danach 3in1 drauf.

Gruß Steffen
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon PeWe » 08.02.2026 14:35

Hier mal das Technische Merkblatt zu dem Produkt:

https://branth-chemie.de/wp-content/upl ... TechnM.pdf

Grüße
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon Subisti Z » 08.02.2026 22:41

Ich würde wenn der Ablauf es zulässt, Ölwannen verzinken lassen, Feuer oder galvanisch geht beides gut ,aber zumindest in meiner Region sind die Feuer Verzinkereien deutlich häufiger anzutreffen.

Ich würde nachdem ich das Brantho 3in1 schon 15 Jahre verwende, (mittlerweile) immer eine Grundierung zusätzlich verarbeiten, dann wenn ich der Meinung war mir das sparen zu können habe ich das bereut.
Die Haftung und Korrosionschutzwirkung ohne gute Grundierung ist deutlich schlechter wie mit und kann auch mit zusätzlichen Schichten nicht maßgeblich verbessert werden ,die Haftung natürlich gar nicht ,so ist zumindest meine Erfahrung.
Die Farbe hat sicher ihre Stärken z.B. als anspruchslose Endbeschichtung am Unterboden aber eben auch Schwächen und profitiert enorm von einer wirksamen Grundierung.
Ein gutes und einfach zu verarbeitendes Produkt aber man muss trotzdem überlegen wo man es einsetzt und wo es deutlich bessere Alternativen gibt, ist aber thematisch ein weites Feld.

Gruß Wolfgang
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon TopDownCruiser » 08.02.2026 22:58

Subisti Z hat geschrieben:Ich würde wenn der Ablauf es zulässt, Ölwannen verzinken lassen, Feuer oder galvanisch geht beides gut ,aber zumindest in meiner Region sind die Feuer Verzinkereien deutlich häufiger anzutreffen.

Ich würde nachdem ich das Brantho 3in1 schon 15 Jahre verwende, (mittlerweile) immer eine Grundierung zusätzlich verarbeiten, dann wenn ich der Meinung war mir das sparen zu können habe ich das bereut.
Die Haftung und Korrosionschutzwirkung ohne gute Grundierung ist deutlich schlechter wie mit und kann auch mit zusätzlichen Schichten nicht maßgeblich verbessert werden ,die Haftung natürlich gar nicht ,so ist zumindest meine Erfahrung.
Die Farbe hat sicher ihre Stärken z.B. als anspruchslose Endbeschichtung am Unterboden aber eben auch Schwächen und profitiert enorm von einer wirksamen Grundierung.
Ein gutes und einfach zu verarbeitendes Produkt aber man muss trotzdem überlegen wo man es einsetzt und wo es deutlich bessere Alternativen gibt, ist aber thematisch ein weites Feld.

Gruß Wolfgang


Danke für deinen Beitrag Wolfgang.

Ölwanne: Das Verzinken der Ölwanne wäre klar besser. Metallteile die anschließend lackiert werden lasse ich aber nicht verzinken, da dies "doppelt gemoppelt" ist. 3 Schichten vom Brantho 3in1 sollten reichen. Die Trockenzeit pro Schicht werden wir mit mindestens 6 Stunden einhalten. Sobald der Lack trocken ist, wird der ewig halten.

Die Kotflügel haben innen ja wie auf den Bildern zu sehen ist eine Epoxy Grundierung erhalten. Das Brantho 3in1 wird da drauf kommen. Muss das zwingend sein? Ne, ich denke nicht. Die grüne Brantho 3in1 die wir als erste Lackschicht auf das Chassis gegeben haben wurde wochenlang nicht weiter bearbeitet bis sie wirklich trocken war. Auch die Achsteile wurden so behandelt. Das wird ewig halten.

Mein Lackierer sagt immer "nur soviele Schichten wie nötig". Das heißt, dass 1-2 Epoxy Schichten, und dann 2-3 Schichten 3in1 bis zu 5 Schichten bedeuten. Am Unterboden haben wir bis zu 6. Irgendwann wird das alles so Dick, dass es wieder anfälliger für Steinschläge wird.

Beispiel Motorhaube:

2 Schichten Epoxy
2 Schichten Füller
2 Schichten Basislack
3 Schichten Klarlack

Das sind 9 Schichten. Man sollte es wirklich nicht weiter übertreiben. Mein erster Gedanke war es, noch das 3in1 auf alle Teile zu geben. Davon wurde mir extrem abgeraten - da sich die Trocknungszeiten stark verlängern und die Kosten-Nutzen nicht mehr in Relation zueinander stehen.

Du darfst bei den Kotflügeln nicht vergessen, dass da noch Mike Sanders rein kommt.... Das Auto wird auch kein Alltagsfahrzeug sein.

Schönen Abend
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon zetti70 » 09.02.2026 11:32

Hallo,
mit viel Liebe zum Detail wird der ZZZ wieder aufgebaut. Respekt!

Aber 9 Schichten Lack sind schon mal "eine Ansage".
In der Originallackierung im Werk sind es viel weniger.
Der Klarlack kommt nur hauchdünn als "halber Kreuzgang" drauf.
Viele Lackschichten müssen nicht besser sein, vielleicht sogar schlechter.
Der dickere Lackaufbau neigt - soviel ich weiß - nach dem Aushärten auf ebenen Flächen eher zum Reißen, vor allem auf großen Flächen, die bei kalten Außentemperaturen Schwingungen ausgesetzt sind.
Dies ist mein Wissensstand von früher, als unsere ZZZ noch produziert wurden.

Grüße aus München
Erik
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon TopDownCruiser » 09.02.2026 12:40

zetti70 hat geschrieben:Hallo,
mit viel Liebe zum Detail wird der ZZZ wieder aufgebaut. Respekt!

Aber 9 Schichten Lack sind schon mal "eine Ansage".
In der Originallackierung im Werk sind es viel weniger.
Der Klarlack kommt nur hauchdünn als "halber Kreuzgang" drauf.
Viele Lackschichten müssen nicht besser sein, vielleicht sogar schlechter.
Der dickere Lackaufbau neigt - soviel ich weiß - nach dem Aushärten auf ebenen Flächen eher zum Reißen, vor allem auf großen Flächen, die bei kalten Außentemperaturen Schwingungen ausgesetzt sind.
Dies ist mein Wissensstand von früher, als unsere ZZZ noch produziert wurden.

Grüße aus München
Erik


Original ist:

schwarzer Grund
Basisfarbe
Klarlack

Sicher, so kann die Fabrik vorgehen, da sie Teile verbaut die einwandfrei sind.

Jede halbwegs gute Lackiererei wird erstmal grundieren. Anschließend mit der Hand glatt schleifen und die "Dellen / Löcher" erneut mit Epoxy füllen oder mit Spachtelmasse. Ich habe mich gegen die Füllung mit dem Epoxy entschieden, da dies eine Lackierung um tausende im Preis ansteigen lässt. Der Epoxy fällt nicht mehr ein sofern er trocken ist - das kann bei Spachtelmasse aber passieren. An der Motorhaube sind zwei stellen gespachtelt und die Schicht ist so dünn, dass ist nicht der Rede wert.

Die Epoxy- und die Füllerschicht wird ja noch geschliffen und wird ja noch dünner. Der Hersteller vom Klarlack sagt 1,5 Sichten. Der Lackierer erhöht auf 3 damit später genug Masse da ist wenn der Klarlack glatt geschliffen und poliert wird.

Der Meister hat 30 Jahre Erfahrung. Der hat glaube ich schon alles durchgemacht.

Die billigste Lackierung wäre gewesen:

Lack anschleifen, schwarzen füller drauf geben und gleich den Basislack und den Klarlack hinterher. Quasi alles nass in nass. Aber das Ergebnis ist für mich dann mau... Es gibt nun mal lackieren und lackieren. Das was die für mich machen ist eine 10k Lackierung. Man bedenke, es werden beide Seiten lackiert und schon alleine die Materialien sind 2500€.
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Re: Großes Restaurationsprojekt: Unser BMW Z3 wird neu gebor

Beitragvon zetti70 » 09.02.2026 14:05

Mein Kommentar bezog sich nur auf den Lackiervorgang im Werk.
Ich war 35 Jahre bei BMW und durfte dabei auch die Förderanlagen in vielen Hallen planen, auch in der Halle 20 (Lackierung Werk 1.0).
Ablauf:
Rohkarosse aus dem Rohbau mit bereits geprüften Oberflächen entfetten, spülen und dann phosphatieren, elektrisch beschichten.
Einbrennen bei 90 (120?) Grad C.
anschließend grundieren mit einbrennen.
Oberfläche prüfen und ggf. korrigieren, Dellen herausklopfen, spacheln und glatt schleifen Lackunebenheiten herausschleifen.
Oberfläche füllern und anschließend einbrennen 120 Grad.
Dann wieder Oberffläche prüfen usw.
Farblack und Klarlack naß in naß zur besseren Verbindung, einbrennen bei 120 bis 130 Grad.
Oberflächen prüfen usw.

Falls i.O. ab zum Montagevorlauf und Sortierstrecke, falls nicht i.O. zurück zum Ausbessern und kompletten Anschleifen vor einer erneuten Lackierung.
Der Klarlack wurde nie poliert, falls nicht i.O., also "Orangenhaut oder Läufer", dann schleifen und zurück zur Lackierung.
Durchlauf der Rohkarosse in einem Zug war nicht immer, häufig mehrmals. Aber nicht zu oft, sonst wurde der Lack zu dick.
Rücklaufhäufigkeit hängt von der Farbe ab - helle Farben oft gleich i.O., dunkle Farben, gar schwarz - oh je.
Alle Karosseriepuffer zur Monatge waren dann leergefahren, zum Rohbau hin staute sich alles.
"Wir brauchen mehr Karosseriepuffer!!!"
Rücklaufhäufigkeit hängt auch vom Wochentag und der Uhrzeit ab, bei Lackierung von Hand. Jetzt per Roboter.

Der Ablauf bezieht sich nur auf die Rohkarosse, beim fertigen Fahrzeug nach der Montage anderer Ablauf, da die Fahrzeuge montiert sind.

Weiterhin viel Erfolg.

Grüße
zetti70
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