OldsCool hat geschrieben:Wir reden hier von einem seltenen 3.0l Coupé. ...
Lieber von Privat, von jemandem der das Auto länger gefahren ist, es kennt, was darüber erzählen kann. Die Chemie muss stimmen, das ist eh klar.
Scheckheft, siehe Boston. Soviel Wert wie die "Garantie". Das schlimmste ist ein nach Vorschrift ölgewechselter M54. Castrol 5W30 im Longlifeintervall
Da kann ich nur zustimmen!
Der Zetti (Nr:2) an dem ich am meisten machen musste, war der aus erster Hand, der in ner Sammlung stand und immer nur bei BMW verhätschelt aber wenig gepflegt wurde.
Beim Coupe war das gleich mal ne andere Geschichte. Mehr Vorbesitzer, überschaubare Historie, dafür ein Zustand der als Vollrestauriert durchgeht. Alle Kinderkrankheiten sind schon gemacht gewesen (Wackelsitze, ABS-Steuergerät-Lötstellen, Kühler, usw. usw.) Einsteigen, losfahren - SpazZz haben!
Der Z3 ist so oder so ein spezielles Fahrzeug, was durch seine Entstehungsgeschichte (Erstes Modell aus dem neuen Werk in Spartanburg) und eben diesen Hintergrund, sich gerade dann nochmal als QP eigen fährt und halt eben (gottseidank) sehr manuel und analog daherkommt. Wenn man den natürlich mit nem Porsche vergleichen möchte, ist das aus den vorgenannten Gründen schwierig. Auch das Thema Schaltung ist schon allein durch einen Ölwechsel beeinflussbar, wie viele Erfahrungsberichte diesbezüglich bestätigen. Bei mir bin ich auch anfänglich über den Totpunkt im Gaspedal gestolpert, der einfach da ist, sich aber auch beheben lässt.
Es kommt drauf an ob man das als "viele kleine Probleme" sehen möchte oder eben als "Charakter eines Relikts aus vergangenen Zeiten."
Es muss eben alles zusammenpassen, und dabei muss man auch einfach mal vergleichen und verschiedene probegefahren sein.
Das Coupe aus Beitrag 1 ist preislich dann als "OK" einstufbar. Ist ja auch schon viel dabei... Innen und außen alles schön auf Facelift-Basis, der 3L ist einfach selten und da fallen die km erstmal nicht groß ins Gewicht.
Ich wünsche viel Erfolg beim entscheiden
Florian