Hallo,
schön, dass sich einige von euch für die Marke Dinol/Dinitrol als Rostschutzvorsorge interessieren. Die von den Schweden angefertigten Pläne sind insgesamt sehr zu empfehlen. Aber, es gibt hier einiges zu beachten. Die Produkte von Dinol/Dinitrol für die Hohlräume basieren auf Öl/Wachsbasis und durften zu meiner Zeit, dass waren noch die 70 erJahre

, nur von Karosseriefachbetrieben verarbeitet werden. Diese wurden dann entsprechend vorher durch Dinol/Dinitrol Mitarbeiter geschult und in die Verarbeitung der Produkte nach genauen Vorgaben eingewiesen. Hinzu kam, dass die Hohlräume gemäß den Bohrplänen angebohrt mit speziellen Airlesspumpen mit dem Material versehen werden. Anschließend wurden diese Bohrlöcher mit speziellen Pfropfen verschlossen.
Ich möchte hier nicht zuviel schreiben, aber ich war damals mit für den Vertrieb und die Ausbildung der Mitarbeiter in den Karosseriefachbetrieben tätig. War eine sehr schöne Zeit, ich war sehr oft in Schweden zu den Meetings und muß sagen, dass dieses Produkt in der damaligen Automobilwelt für die Nachrüstung bzw. Nachbehandlung optimal war.
Einige von uns Älteren kennen sicherlich noch so Rostlauben, deren braune Pest innerhalb von sehr kurzer Nutzungsdauer nach dem Verlassen des Verkaufsshowraum entlang der Schweißnähte real wurden. Rund um die Scheinwerfer und unterhalb der Türpfalze war es besonders ausgeprägt.
Da unsere kleinen Zettis im Werk eine entsprechende Rostvorsorge bekommen haben, sollte man mit dem nachträglichen Bekämpfen von Rostansätzen schon sehr sorgfälltig sein. Die werkseite Behandlung ist nach meinem Wissen teilweise auf Kunstoffbasis angelegt, während die Produkte von Dinol/Dinitrol auf Bitumen/Wachsbasis ausgelegt ist. D.h. in der Konsequenz werden unterhalb der Kunstoffversiegelung befindlichen Rostansätze mit den nachträglich aufgebrachten Wachsbasen verschlossen. Und da der härtere Kunststoff weiterhin in Bewegung ist, kann das wachsbasierte Materiel nicht optimal den Zweck erfüllen. Wir wissen ja, Rost/Korrosion ensteht in Verbindung mit Sauerstoff. Der Erfolg für die Rostvorsorge steht und fällt mit der Verarbeitung!!
Übriges, gute Werbung war auch damals ein Thema...
http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... kQ9QEIJjABMein damaliger Arbeitgeber hatte zu dem Zeitpunkt Christin und Roger Dubos aus Frankreich als Werbeträger mit dem Chevron B21 gebucht. Waren beide Rennfahrer, wobei die Christin noch etwas erfolgreicher war als ihr Ehemann Roger. Die durften auf dem Hockenheimring ihre Runden drehen, ich nicht
Bei Fragen kann ich vielleicht noch aus der Erinnerung einiges beantworten.
Gruß
Norbert